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Wenn wir nun ein paar Kostbarkeiten aus dem Angebot herauspicken sollen, so gilt wie so oft die Qual
       der Wahl.  Eine kleine Auslese: Sehr starke und fast komplette Darstellung der Probe- und Versuchsdrucke,
       ungebrauchte Blocks und Einheiten der ersten Teil-Ausgaben von 1862 und 1863, dabei eine Weltrarität:
       der berühmte 15er Block der 60er mit Bogenrand ex Burrus, eine ungezähnte Rote Zehner gestempelt in
       Basel, Nachname mit ZNr 50 und 51! Seltene bis einmalige Briefe mit Taxmarken, grosse Auswahl an
       Mischfrankaturen, Buntfrankaturen bis zu 5 Farben, ein reichhaltiges Angebot an Abstempelungen
       unzähliger Stempelgruppen, phantastische Zierbriefe, zahlreiche ungewöhnliche Verwendungen und
       Frankaturen nach Posttarifen, Geldanweisungen, wovon eine telegraphische. Bei den Frankaturen in das
       Ausland sind uns aufgefallen: Frankreich (inklusive 70er-Krieg mit Boule de Moulins), die europäischen
       Länder allgemein, Osteuropa, Syrien, Südamerika, Afrika und Asien. In einem „2. Teil“, etwas überraschend
        „nach UPU“ geordnet, grosses Angebot an hochwertigen Verwendungen aller Art, darunter ein schier
       „ultimativer“ Taxbrief aus Italien und ein Bijou von Courgevaux nach England.







       Felix Winterstein



       Quellen: Der Grossteil der Angaben über die Herkunft des Namens HELVETIA sind der gleichnamigen
       Schrift des Historiker Georg Kreis entnommen (Verlag NZZ 1991).
       Ferner wurden benützt: postamtliche Weisungen der damaligen Post und das Büchlein
       “... Frankaturen der Sitzenden Helvetia gezähnt“ (SSV 1974).



















































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